Tierhaltung
Unser Amt ist direkter Ansprechpartner für landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer in Fragen des Tierwohls und der Tierhaltung in der Nutztierhaltung mit Schwerpunkt bei den Nutztierarten Rinder (z. B. Milchkühe, Mutterkühe, Fleischrinder), Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Gehegewild und Pferde.
Ansprechpartner ist das Sachgebiet Landwirtschaft unseres Amtes.
Meldungen
1. Halbjahr 2026
Überregionales Bau- und Tierwohlseminar
© Birgit Gleixner / LfL
Die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten der Oberpfalz und das Staatsgut Almesbach vermitteln praxisnahe Lösungen für eine moderne, tiergerechte Tierhaltung. Die Veranstaltungsreihe unterstützt Landwirtschaftsfamilien dabei, optimale organisatorische und bauliche Lösungen für ihren Betrieb zu finden und das Tierwohl zu verbessern. Mehr
Innovative Zauntechniken gegen Wölfe
Demofläche zur wolfsabweisenden Zäunung
© Simon Vornberger / AELF KW
Der Schlag muss sitzen: Gleich beim ersten Kontakt mit einem Weidezaun muss ein Wolf merken, dass es unangenehm ist, wenn er vom Strom im Weidezaun getroffen wird. Wie genau solche Techniken funktionieren, können Tierhalter und interessierte Privatpersonen seit Oktober 2024 in Schwarzenau anschauen. Dort ist eine Demofläche zur wolfsabweisenden Zäunung entstanden, im nordbayerischen Raum einzigartig.
Gegen Übergriffe durch den Wolf
Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Zur Unterstützung der bayerischen Weidetierhalter werden ab sofort in den Gebieten mit Wolfpräsenz Herdenschutzmaßnahmen zu 100 Prozent gefördert. Dazu zählen zum Beispiel der Bau von Zäunen und die Anschaffung mobiler Ställe zum Schutz gegen Wölfe. Mehr
Veranstaltungen im April
Giftpflanzen und toxische Substanzen im Pferdefutter

Für Betreiber von Pferdebetrieben sowie Produzenten von Grobfutter für Pferde wichtig sind Kenntnisse über Giftpflanzen. Hierzu wird es im Jahr 2026 zwei Präsenz-Veranstaltungen geben.
Geflügelpest
© StMELF
Die Geflügelpest bricht nahezu jährlich aus. Sie ist eine hochansteckende Viruskrankheit, die vor allem Hühner und Puten betrifft. Auch andere Vogelarten sind empfänglich. In Deutschland kommt es seit Oktober 2025 vermehrt zu Virusnachweisen.
Blauzungenkrankheit – Serotyp 8 in Bayern nachgewiesen
© Michael Modlmaier/StMELF
Schafe, Rinder, aber auch Ziegen, Neuweltkameliden und Wildwiederkäuer können an der Blauzungenkrankheit (BT) erkranken. Kleine, blutsaugende Mücken (Gnitzen) übertragen das Blauzungenvirus (BTV). Der Erreger ist für den Menschen nicht gefährlich.
Schweinehaltende Betriebe
Rechtliche Änderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung

Sauenhalter, die vor dem 9. Februar 2021 ihre Stallungen in Betrieb genommen haben, müssen ab 9. Februar 2029 die Vorgaben der TierSchNutztV aus dem Jahr 2021 im Deckzentrum erfüllen. Sind für die Einhaltung dieser Frist bauliche Änderungen im Deckzentrum notwendig, die einer Baugenehmigung bedürfen, gilt eine Frist bis 9. Februar 2026.
Informationen zur Maul- und Klauenseuche
© Birgit Gleixner, LfL
Am 10.01.2025 wurde zum ersten Mal seit 1988 wieder ein Fall der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland bestätigt. Die MKS ist eine hochansteckende Virusinfektion überwiegend der Klauentiere. Was bedeutet der Ausbruch für Bayern?


